Wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch, in dem beide Gesprächspartner aus unterschiedlichen Richtungen auf ein gemeinsames Ziel zusteuern: die Förderung unserer Darmgesundheit für ein optimales Wohlbefinden! 

Daniel Kövary ist Gründer des Münchner “Toilettenhocker-Start-ups” stuul. Dr. med. univ. Nikolaus Gasche ist der Mitgründer und -geschäftsführer des mittlerweile besser als Grown-up zu bezeichnenden Unternehmens myBioma aus Wien, dem führenden Anbieter von Selbsttests zur Zusammensetzung des Darmmikrobioms im deutschsprachigen Raum.

Wir alle wissen, dass ein gesunder Darm entscheidend für unser Wohlbefinden ist. Doch wie können wir diesen entscheidenden Faktor optimal unterstützen? Stuul und myBioma haben dazu ganz unterschiedliche Ansätze, die sich aber hervorragend ergänzen. Während der eine die richtige Körperhaltung beim Toilettengang in den Mittelpunkt stellt, um die Ausscheidungsprozesse zu optimieren, bietet der andere die Möglichkeit, das individuelle Mikrobiom zu erforschen und gezielt zu unterstützen.

Wer von Euch möchte also den Anfang machen?

Daniel: 

Vielen Dank! Ich übernehme das gerne. Ich finde die Konstellation auch sehr spannend. Wir bei stuul sehen den Darm ja eher als Schlauch, der beim Stuhlgang möglichst gestreckt werden sollte, um den Stuhlgang zu erleichtern, während ihr euch bei myBioma hauptsächlich mit dem Inhalt dieses Schlauches beschäftigt. Eine ganzheitliche Betrachtung des Enddarms also.  

Aber vielleicht vorher noch kurz zu mir und meinem “großen Geschäft” mit den Toilettenhockern. Stuul habe ich vor 4 Jahren gegründet, weil meine Frau mir verboten hat, einen herkömmlichen Toilettenhocker in unser Badezimmer zu stellen. Sie fand diese lieblose weiße Plastikschüssel einfach zu unästhetisch für unser Badezimmer. Vor allem aber wäre es ihr vor unseren Gästen peinlich gewesen. Bei denen würde beim Anblick des Klohockers sofort das Kopfkino losgehen und sie würden sich in allen Einzelheiten ausmalen, an welchen Intimkrankheiten wir leiden würden.  Das war zumindest ihre Befürchtung und so wurde der Toilettenhocker noch am ersten Tag wieder aus unserem Bad verbannt.

Da ich aber nach wie vor von der gesundheitsfördernden Wirkung der natürlichen Hockhaltung beim Stuhlgang überzeugt war, machte ich es mir zur Aufgabe, den Toilettenhocker völlig neu zu erfinden. Das Ergebnis eines sehr langen und spannenden Entwicklungsprozesses ist unser stuul.

Und Nikolaus, wie hat es Dich in das “Darm-Business” verschlagen? 

Nikolaus: 

Vielen Dank, es ist mir eine Freude hier zu sein. Die Gründung von myBioma gemeinsam mit meiner Mitgründerin Barbara Sladek entspringt einer Kombination aus meiner medizinischen Leidenschaft, ihrer wissenschaftlichen Expertise und unserem gemeinsamen Wunsch, die Darmgesundheit der Menschen zu verbessern.

Mybioma_stuul_toilet-stool_Toilettenhocker


Während meiner Ausbildung und meiner Arbeit als Mediziner habe ich immer wieder festgestellt, wie entscheidend das Mikrobiom für unsere Gesundheit ist. Es ist faszinierend zu erkennen, dass unser Darm von Billionen von Bakterien besiedelt ist, die eine beeindruckende Vielfalt an Funktionen erfüllen. Diese Mikroorganismen beeinflussen nicht nur unsere Verdauung, sondern auch unser Immunsystem, unsere Stimmung, unseren Energiestoffwechsel und viele andere Aspekte unserer Gesundheit.

Als ich mich tiefer in die Forschung zum Mikrobiom einarbeitete, wurde mir klar, dass das Verständnis und die Nutzung dieses Wissens ein enormes Potenzial für die Prävention und Behandlung verschiedenster Erkrankungen bietet. Von Magen-Darm-Störungen über Stoffwechselstörungen bis hin zu psychischen Erkrankungen - das Mikrobiom spielt eine entscheidende Rolle.

Und genau hier setzt myBioma an. Wir bieten fortschrittliche Analysemethoden an, um das individuelle Mikrobiom zu untersuchen und Empfehlungen zu geben, wie man die Darmgesundheit optimieren kann.

Wie funktioniert denn euer stuul im Vergleich zu den herkömmlichen Plastikschüsseln?

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Daniel:

Also aus rein gesundheitlicher Sicht sollten alle Toilettenhocker da draußen in etwa den gleichen Nutzen haben. Aber streng genommen erfüllt das auch ein Bücherstapel oder ein umgedrehter Wäschekorb. Der Sinn eines Toilettenhockers besteht ja darin, beim Stuhlgang eine Art Hockstellung einzunehmen. In dieser natürlichen Haltung wird der Enddarm gestreckt und die eigentliche Darmentleerung kann schneller und vor allem vollständiger erfolgen. Ganz ohne Pressen und Drücken, was ja für viele typische Zivilisationskrankheiten wie Hämorrhoiden oder auch Verstopfung mitverantwortlich ist. 

In den Punkten Nachhaltigkeit und Design heben wir uns allerdings umso deutlicher von den Konkurrenzprodukten ab. Beim Design war es uns wichtig, die oben beschriebenen Assoziationsketten, wie sie meine Frau bei den Gästen befürchtet hatte, zu unterbrechen, was uns gelungen ist, indem wir die Form des Hockers durch die Zweiteilung des Designs komplett aufgelöst haben. Die Gäste sehen jetzt nur noch eine Art Box im Bad des Gastgebers und fragen sich höchstens, welche Funktion diese Box wohl hat. 

Nun wollte ich aber auch nicht einfach ein weiteres Plastikteil in die Welt entlassen, also haben wir uns bei der Produktentwicklung von Anfang an auf das Thema Nachhaltigkeit fokussiert. 

Zum einen wollten wir nicht im fernen Ausland produzieren. Es kommt nämlich für mich nicht in Frage, unser Geschäftsmodell darauf aufzubauen, globale soziale Gefälle und niedrige Umweltstandards in anderen Ländern auszunutzen. Deshalb haben wir uns für eine klimaneutrale Produktion in Deutschland entschieden. 

Zum anderen hat das Material, für das wir uns entschieden haben, auch aus ökologischer Sicht sehr gute Eigenschaften. Es besteht zu über 90 Prozent aus Luft und ist allein dadurch schon materialsparend. Es kann aber auch zu 100 Prozent recycelt werden. Das ist bei Kunststoffen sehr selten der Fall. Wir können also aus jedem zurückgegebenen stuul, der nicht mehr verwendet werden kann, ganz einfach einen neuen machen.

Aber zurück zu unserem gemeinsamen Thema, dem Darm. Kannst du mir sagen, welche Bedeutung das Mikrobiom für den Stuhlgang hat? Gibt es dazu vielleicht schon wissenschaftliche Untersuchungen?

Nikolaus: 

Eure nachhaltige Herangehensweise ist sehr beeindruckend! Bezüglich des Mikrobioms und seiner Bedeutung für den Stuhlgang gibt es tatsächlich umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen.

Eine interessante Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift ‚Gut' (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26069274), untersuchte die Verbindung zwischen dem Darmmikrobiom und der Stuhlbeschaffenheit, gemessen anhand der Bristol Stool Scale (BSS). Die BSS spiegelt den Wassergehalt und die Aktivität des Stuhls wider und dient als Maßstab für die intestinale Kolon-Transitzeit.

In dieser Studie wurden 53 gesunde Frauen untersucht, und es zeigte sich eine starke Korrelation zwischen der Stuhlbeschaffenheit und verschiedenen Mikrobiom Indexen. Zum Beispiel wurde eine flüssigere Stuhlbeschaffenheit negativ mit der Artenvielfalt und positiv mit dem Verhältnis von Bacteroidetes zu Firmicutes in Verbindung gebracht. Zudem waren bestimmte Mikroorganismen wie Akkermansia und Methanobrevibacter mit festerer Stuhlbeschaffenheit assoziiert. Die Forscher vermuteten, dass die unterschiedlichen Stuhlbeschaffenheiten mit den individuellen Transitzeiten zusammenhängen könnten und dass beschleunigte Transitzeiten zur Differenzierung des Ökosystems im Kolon beitragen würden.

Könntest du uns mehr über die gesundheitsfördernden Wirkungen der natürlichen Hockhaltung beim Stuhlgang erzählen? Wie beeinflusst euer Hocker den Stuhlgang?

Daniel:

Ich selbst bin kein Arzt und somit kein Experte. Aber natürlich habe ich in den letzten Jahren mit vielen Proktologen über die Vorteile der Verwendung von Toilettenhockern beim Stuhlgang gesprochen. Die meisten Proktologen, mit denen ich geredet habe, empfehlen ihren Patienten unter anderem auch die Benutzung eines Toilettenhockers, wenn sie Probleme beim Stuhlgang haben. 

Der Grund dafür ist der sogenannte Puborektalmuskel, der eine Art Schlaufe um den Enddarm bildet und den Enddarm wie einen Gartenschlauch abknickt. Für uns ein sehr praktischer, passiver Sicherheitsmechanismus, der dafür sorgt, dass wir uns beim Gehen und Stehen nicht ungewollt entleeren oder den äußeren Schließmuskel ständig anspannen müssen. 

Beim normalen Sitzen auf der Toilette bleibt der Puborektalmuskel jedoch gespannt und erschwert die Entleerung, da der Darm noch etwas geknickt ist. Wir müssen drücken und pressen, um den Stuhl in dieser Position an diesem Knick vorbei zu befördern. So können sich Verstopfungen verfestigen, aber auch Erkrankungen wie Hämorrhoiden durch den hohen Innendruck auf die Darmschleimhaut gefördert werden. Erst in der Hocke entspannt sich der Puborektalmuskel und der Enddarm wird wie ein Fallrohr gestreckt. In dieser Position kann der Stuhl schneller, müheloser und auch vollständiger entleert werden.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass da was dran sein muss. Es ist einfach viel angenehmer, sein Geschäft in der Hocke zu verrichten. Ich möchte meinen Toilettenhocker jedenfalls nicht mehr missen und nehme ihn jetzt auch mit in den Urlaub.

Du sagst, dass die Transitzeit des Stuhls durch die Zusammensetzung des Mikrobioms bestimmt wird, aber auch umgekehrt einen Einfluss auf die Zusammensetzung des Mikrobioms hat. Bedeutet das, dass man z.B. bei flüssigem Stuhl nach der Bristol Stool Scale z.B. Flohsamenschalen einnehmen könnte, um den Stuhl zu verfestigen und die dadurch verlängerte Transitzeit ihrerseits wiederum zu einer positiven Veränderung des Mikrobioms führen könnte? Oder umgekehrt durch die Verwendung eines Toilettenhockers bei Verstopfung eine schnellere Transitzeit erreicht und damit eine förderliche Veränderung des Mikrobioms angeregt werden könnte?

Nikolaus: 

Die Entspannung des Puborektalmuskels spielt zweifellos eine wesentliche Rolle bei der Stuhlgangserleichterung, basierend auf etablierten biomechanischen Prinzipien. 

Die Ernährung hat eine zentrale Bedeutung für die Steuerung der Stuhlkonsistenz und die Gesundheit des Verdauungssystems. In diesem Zusammenhang sind Ballaststoffe, wie sie beispielsweise in Flohsamenschalen vorkommen, von besonderem Interesse. Ein bemerkenswerter Aspekt von Flohsamenschalen besteht darin, dass sie bei zwei gegensätzlichen Darmzuständen Anwendung finden können: bei Durchfall und bei Verstopfung. Hierbei ist die jeweilige Dosierung und Art der Anwendung ausschlaggebend.

Des Weiteren fungieren Flohsamenschalen als präbiotische Nahrung für die Darmmikrobiota. Die Aufnahme von Flohsamenschalen führt zu einer selektiven Stimulation von Butyrat-produzierenden Bakterien. Diese Mikroorganismen sind für die Produktion von Butyrat verantwortlich, einer kurzkettigen Fettsäure, die anti-entzündliche Eigenschaften aufweist und maßgeblich zur Aufrechterhaltung der Darmgesundheit beiträgt. Die gezielte Beeinflussung der Darmmikrobiota durch den Verzehr von Flohsamenschalen kann somit einen positiven Einfluss auf die entzündliche Regulation im Darm ausüben und insgesamt zur Förderung des Wohlbefindens beitragen. Ein Toilettenhocker könnte die Transitzeit des Darminhaltes tatsächlich beeinflussen, da diese Hockposition den Puborektalmuskel entspannt, was zu einem reibungsloseren Durchgang des Stuhls führen kann. Jedoch bin ich mir sicher, dass du mehr zu dieser Thematik sagen kannst.  Wie sieht hier die Studienlage hinsichtlich Toilettenhocker aus?

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Daniel:

Tatsächlich gibt es bereits zahlreiche Studien* zum Thema Körperhaltung und Stuhlgang, von denen die überwiegende Mehrheit eine signifikante Verbesserung des Stuhlgangs durch die Einnahme einer hockenden Position festgestellt hat. 

Eine Studie hingegen sieht keinen Zusammenhang zwischen der Sitzhaltung beim Stuhlgang und der Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken, eine andere kann diesen Zusammenhang im Falle von Verstopfung nicht nachweisen. Ich denke, das Problem ist, dass die Teilnehmerzahl der Studien einfach noch zu klein war, um eine sichere Evidenz zu liefern, aber die fehlt in der Medizin oft.

Das heißt aber nicht, dass wir den wissenschaftlichen Aspekten keine große Bedeutung beimessen. Wir stehen in regelmäßigem Austausch mit einer Vielzahl sehr renommierter Proktologen, die, wie bereits erwähnt, ihren Patienten sehr häufig die Verwendung eines Toilettenhockers empfehlen. Einer von ihnen ist Dr. med. Daniel Sterzing. Er ist Chirurg, Viszeralchirurg und Proktologe und arbeitet im Proktologischen Zentrum Berlin. Herr. Dr. Sterzing rät z.B. allen, die beim Stuhlgang pressen müssen oder das Gefühl haben, nur unvollständig zu entleeren, einen Toilettenhocker zu benutzen.

Die Wissenschaft steht bei euch und eurem Produkt sozusagen im Mittelpunkt. Bei eurer Mikrobiom-Analyse werden alle Bakterien im Stuhl untersucht und eure Kunden erhalten anschließend einen umfassenden Bericht über die Arten und die Zusammensetzung des individuellen Mikrobioms. Ich kann mir so viele verschiedene Anwendergruppen vorstellen, für die eine solche Analyse äußerst wertvoll sein kann, von Menschen mit verschiedenen Darmerkrankungen über Menschen mit Adipositas bis hin zu Menschen mit psychischen Störungen oder Hirnleistungsstörungen. Wirklich faszinierend!

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das erst der Anfang ist. Die so gewonnenen, datenschutzkonformen Forschungsdaten über das Mikrobiom der Bevölkerung könnten zu echten Erkenntnissprüngen in dem Feld führen, vor allem, wenn man das Ganze vielleicht noch mit künstlicher Intelligenz auswerten lässt. Aber auch andere Dienstleistungen wie z.B. die Bereitstellung von individuell passenden Stuhlproben für Stuhltransplantationen zu Hause sind durchaus denkbar. 

Kannst du uns zum Schluss vielleicht noch verraten, in welche Richtung ihr denkt und wo die Reise von myBioma noch hingehen könnte?

Nikolaus: 

Ich glaube daran, dass unsere Reise in eine äußerst vielversprechende Zukunft der medizinischen Forschung führt. Bei myBioma sind wir entschlossen, an vorderster Front dieser spannenden Entwicklung mitzuwirken. Als aktive Teilnehmer an zahlreichen Studien bin ich stolz darauf, dass wir bereits heute stark engagiert sind und diesen wegweisenden Weg auch in der Zukunft beibehalten möchten.

Unsere wegweisenden diagnostischen Werkzeuge, die auf dem Mikrobiom aufbauen, tragen dazu bei, unser Verständnis von Krankheiten zu vertiefen und individuelle Ansätze für medizinische Behandlungen weiter voranzutreiben. Deshalb werden wir diesen Weg auch weiter verfolgen.

Ein Beispiel für unsere diagnostischen Werkzeuge ist BiomeOne. Ich bin der Überzeugung, dass dieses innovative Verfahren genauer als herkömmliche Labortests Patienten:innen mit Tumorerkrankungen identifizieren kann, die positiv auf die neuesten Immuntherapien (Immun-Checkpoint-Blockade) ansprechen werden.

Und wie sieht es bei euch aus?

Daniel:

Für uns steht im nächsten Jahr das Thema Internationalisierung auf der Agenda. Wir haben uns im letzten Jahr voll auf den deutschsprachigen Raum konzentriert und es dort mittlerweile geschafft, eine gewisse Markenbekanntheit aufzubauen und einen signifikanten Marktanteil zu erobern. Unser Ziel war es, in unserem Heimatmarkt eine echte Expertise in der Vermarktung von Toilettenhockern aufzubauen. Der Fokus lag dabei immer auf dem Kanal Amazon, dem eigenen Webshop und der Zusammenarbeit mit anderen Online-Plattformen als Vertriebspartner. 

Ich denke, dass wir dieses Wissen nun auch in anderen Ländern einsetzen können, um diese Märkte effizient zu erschließen. Neben den europäischen Nachbarländern steht vor allem der US-Markt im Fokus. Denn in den USA sind Toilettenhocker sehr beliebt. Der Erfinder des Toilettenhockers Squatty Potty hat es geschafft, dass der Toilettenhocker dort völlig enttabuisiert wurde und heute von den Amerikanern fast als nationales Kulturgut angesehen wird. Dazu hat sicherlich auch Ihr viraler Werbespot beigetragen, den sich jeder mal auf Youtube anschauen sollte, wenn er herzhaft lachen möchte.

Ich möchte mich ganz herzlich für den sehr interessanten Austausch mit Dir bedanken und wünsche Euch für Eure weiteren Pläne alles Gute und viel Erfolg. Wir sollten uns auf jeden Fall in ein paar Jahren wieder unterhalten, um zu sehen, ob und wie sich die Pläne verwirklicht haben.

Nikolaus:

Das hört sich wirklich sehr spannend an! Ich bin mir sicher, dass ihr in diesem Bereich Großartiges erreichen werdet.

Vielen Dank dafür, ich habe das Gespräch mit dir wirklich genossen. Ich wünsche Euch ebenfalls viel Erfolg und freue mich schon auf unseren weiteren Austausch.

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NIKOLAUS GASCHE / myBioma
 

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*
Studien zur den gesundheitlichen Vorteilen der Hockposition beim Stuhlgang u.a. durch die Verwendung von Toilettenhockern::

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  • Sohrabi et al.: Squatting and risk of colorectal cancer:a case-control study (Middle East Journal of Digestive Diseases, 2012)
  • Sakakibara, Ryuji et. al - Influence of Body Position on Defecation in Humans
  • Bhattacharya Sudip et al. - Health promotion and prevention of bowel disorders through toilet designs: A myth or reality? Journal of Education and Health Promotion, Februar 2019
  • Trieu et al.: Using a footstool does not aid simulated defecation in undifferentiated constipation: A randomized trial (Gastroenterology, 2022)
  • Dr. B.A. Sikirov - Etiology and pathogenesis of diverticulosis coli: a new approach, Medical Hypotheses, 26. Mai 1988
  • Bockus, H.L. - Gastroenterology, (Philadelphia: W.B. Saunders Co., 1944), Vol. 2, Page 469
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  • Dr. B.A. Sikirov - Management of Hemorrhoids: A New Approach, Israel Journal of Medical Sciences“, 1987
  • Sakakibara, Ryuji et. al - Influence of Body Position on Defecation in Humans“ LUTS 2010, 2:16-21
  • Modi, Rohan M. et al. - Implementation of a Defecation Posture Modification Device. Impact on Bowel Movement Patterns in Healthy Subjects. Journal of Clinical Gastroenterology, March 2019
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